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Unsere Honigkerzen
Hier sehen Sie eine Auswahl unserer Honigkerzen. Schauen Sie doch auch mal in unserem Shop vorbei!
 

Bienen und Honig

Der Honig

Honig ist das Nahrungsmittel der Bienenvölker, das sie aus Nektar oder Honigtau mit Zugabe von körpereigenem Sekret herstellen. Bereits die Menschen in der Steinzeit nutzen den Honig als Nahrungsmittel und die Ägypter verehrten ihn als „Lebensmittel der Götter“ und wiesen ihm großen Wert zu.

Honig ist mehr als nur ein süßer Brotaufstrich. Mit seinen zahlreichen Mineralstoffen und Spurenelementen unterstützt Honig den menschlichen Organismus. Die Frucht- und Traubenzucker werden sofort in Energie umgewandelt und fördern somit die Leistungsfähigkeit. Honigeigene antibakterielle Stoffe werden aktiviert und zahlreiche organische Säuren und Pollen wirken zusätzlich appetitanregend und verdauungsfördernd. Damit leistet Honig einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden.
Abfüllen des Honigs
Die Bienen - „Das kleine Wunder der Natur“

Bienen gehören zu den „Staaten bildenden Insekten“, das heißt dass ein Bienenvolk in eine hervorragend organisierte Sozialgemeinschaft zusammenlebt. Zu einem Bienenvolk gehören eine Königin, mehrere Hundert Drohnen (männliche Bienen) und 45.000 bis 60.000 Arbeiterinnen. Die Arbeiterinnen haben im Laufe ihres Lebens immer neue Aufgaben: Zunächst sind sie Putzbienen, dann Ammen für die Bienenlarven und dann Baumeister der Waben. Sie bereiten den begehrten Honig, verarbeiten den eingetragenen Blütenstaub (Pollen) und bilden den königlichen Futtersaft (Gelée Royal). Schließlich fliegen sie aus, um Vorräte zu sammeln. Mit 180 bis 250 Flügelschlägen pro Sekunde erreichen die Bienen eine Fluggeschwindigkeit von bis zu 30 km/h. Honigbienen müssen allein 120.000 km zurücklegen, um Nektar für nur ein Glas Honig zu sammeln. Das entspricht etwa der Strecke 3 Mal um die Erde

Abladen der Bienen
Bei einem Sammelflug kann eine Biene bis zu 25 bis 35 mg Nektar oder 2,3 Millionen Pollenkörner transportieren, das ist 1/3 ihres eigenen Körpergewichts. Mit Hilfe ihrer Tanzsprache können die Arbeiterinnen ihren Kolleginnen im Stock mitteilen, wo sich die ergiebige Futterquelle befindet. Bienen sehen nicht so gut wie wir Menschen, aber dafür 10 Mal so schnell. Sie können nur bedingt Farben wahrnehmen und orientieren sich hauptsächlich nach ihren Duftstoffen. Durch den Duftstoff der Königin, dem Pheromon, hält das gesamte Volk zusammen. Beim Hochzeitsflug paart sie sich mit bis zu 30 der männlichen Bienen – den Drohnen. Die Königin besitzt die Fähigkeit die Spermien befruchtungsfähig aufzubewahren und legt dann bis zu 2000 Eier täglich. Die Differenzierung zur Königin oder zur Arbeiterin geschieht über die Betreuung durch die Ammenbienen und dem speziellen Futtersaft, dem Gelé Royale.
Im Gegensatz zu den Arbeiterinnen, entsteht der Drohn aus einem unbefruchteten Ei, das bedeutet, dass seine Spermien eine exakte Kopie seines Erbguts sind.

Auch kaum jemand weiß, dass die Biene das 3. wichtigste Tier der Erde ist, da sie 80% der Bestäubung ausmacht und somit für mehr Vielfalt und Wachstum in der Natur sorgt. Aus diesem Grund ist die Existenz nicht nur wichtig für die Herstellung unseres leckeren Brotaufstrichs sonder auch sehr bedeutend für Die Bestäubung von Natur- und Kulturpflanzen.











Heute gibt es mehr als 800.000 Bienenvölker in Deutschland – 40 Milliarden Bienen bei geschätzten 40.000 bis 50.000 Tieren pro Volk. Und 70.000 Imker, die dafür sorgen, dass die Bienen die besten Voraussetzungen vorfinden, um ganz nebenbei den wertvollen goldenen Honig herzustellen.

Leider stehen wir Imker weltweit seit mehreren Jahren vor immer größeren Herausforderungen: Die Honigbienen werden zunehmend krank, sterben in erschreckend hoher Anzahl. Das Bienensterben stellt selbst Bienenexperten weltweit vor Rätsel.

 

 

 


Überwinterung der Bienen
Überwinterung der Bienen